Generalmajor Eduard Barger

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  • M21304
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Produktinformationen "Generalmajor Eduard Barger"

Papiere aus dem persönlichen Nachlass von Generalmajor Eduard Barger, hochdekorierter Offizier aus dem 1. Weltkrieg und in der Zwischenkriegszeit im österreichischen Bundesheer bis zum Generalmajor befördert. Träger der Goldenen Tapferkeitsmedaille für Offiziere!

Bei den Papieren handelt es sich um

  • 2 Schreiben des Ring der goldenen Tapferkeitsmedaille vom 3. September 1936 und 27. Jänner 1937 samt Kuvert
  • 2seitige, händisch korrigierte Beschreibung der Vorgänge bei der Durchbruchsschlacht bei Flitsch vom 24. Oktober 1917, maschinengeschrieben
  • 3 Schreiben an General Barger von Hpt. Mally vom 20.10.1937 betreffend der Predil-Fahne mit handschriftlichen Vermerken
  • handschriftliches Schreiben an Kamerad Mally
  • maschinengeschriebenes Manuskript "Die 12. Isonzo-Schlacht oder die Durchbruchschlacht bei Flitsch..." IR 7 Khevenhüller, 7 seitig Überformat A4
  • maschinengeschriebenes Manuskript "Das 4. Baon erstürmt den Polounik (In der Schlacht bei Flitsch - Karfreit am 24. X. 1917), 6 Seiten mit handschriftlichen Änderungen und Ergänzungen

Hochinteressante Papier aus dem direkten Nachlass des legentären Hauptmann und späteren Generalmajor Barger!  Alles zusammen in roter Leinenumschlagmappe.

Generalmajor Barger:

Eduard Barger wurde am 6. September 1882 als Sohn des Dragonerrittmeisters Eduard Barger (1831-1886) in Leitmeritz in Böhmen geboren. Wie sein Bruder Gustav wurde er für den Offiziersberuf erzogen. Er besuchte die Volksschule in Leitmeritz, dann die Kadettenschule in St. Pölten, die Militäroberrealschule in Mährisch-Weißkirchen und schließlich die Theresianische Militärakademie in Wiener Neustadt. 1903 wurde er als Leutnant zum Königgrätzer Infanterieregiment Nr. 18 ausgemustert. Er war mit diesem in den Garnisonen Lienz und Tarvis. Nach Absolvierung der Korpsschule in Graz kam er 1912 als Oberleutnant zum Infanterieregiment Graf von Khevenhüller Nr. 7. In den Reihen dieses Regiments machte er als Kompanie- und Bataillonskommandant den 1. Weltkrieg mit. Er kämpfte auf den Schlachtfeldern Galiziens, auf dem Plateau von Doberdo, in der karnisch-julischen Gebirgsfront und im Monte-Grappa-Massiv. In Galizien wurde Barger verwundet und für die folgenden Kriegsjahre ein unter den Soldaten besonders beliebter und angesehener Frontoffizier. Er erhielt als solcher auch alle Tapferkeitsauszeichnungen vom Signum laudis bis zum Leopoldsorden, die höchste Auszeichnung für einen Hauptmann. Nach dem Krieg blieb er Berufsoffizier und rückte als solcher bis zum Generalmajor (1936) vor. Von 1933 bis 1935 war er Sicherheitsdirektor von Kärnten. Im Oktober 1936 vermählte er sich mit Frau Lina, geb. Domainko. Seit 1. Oktober 1936 war er Divisionär (Kommandant der 7. Division) und Militärkommandant für Kärnten und Osttirol; mit der Eingliederung Österreichs in das Deutsche Reich fand sein Berufsleben ein Ende. Nahezu 25 Jahre bis zu seinem Tode widmete er sich der Regiments- und Kriegskameradschaft und dem Schwarzen Kreuz. Er verstarb am 12. Juni 1962 in Klagenfurt.

 

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